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MINNA ANTOVA & GERGÖ BÀNKUTI

17.10.2023 - 11.11.2023

Die österreichische Künstlerin Minna ANTOVA erlangte ihre Schulbildung in Sofia, Stockholm und Wien. Sie absolvierte ihre Studien Philosophie und Kunstgeschichte an der UNI Wien sowie die Meisterschulen für Malerei und Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Sie lebt und arbeitet in Baden.

Wenn man wie Antova familiär bedingt viersprachig lebt, denkt und arbeitet, sind die möglichen Lesarten der Welt naturgemäß vielfältig. Das Spiel mit Perspektiven ist in das Werk der „“staunenden Weltraum-Archäologin" ursächlich eingebaut. Ihr stellt sich die Frage, was sie ansieht und wie sie etwas ansieht. „Man muss sich bei meinen Arbeiten immer bewegen“, so die Künstlerin – sie meint es örtlich wie in der gedanklichen Perspektive.

„Das Erkennen und Benennen von Leerstellen beschäftigt sie genauso wie das Auffinden von Spuren von menschlichem Tun in der Natur. Ihre Quelle ist die Welt. Und dabei entscheidet sie sich nie für eine Herangehensweise allein – kein Wunder bei einer, die sich mit Philosophie genauso befasst wie mit Kunstgeschichte.“ (Julia Pühringer)

„Es ist mir wichtig, dass meine Arbeit pulsiert und lebt, sinnlich berührt“, sagt Antova. Es beginnt mit lebendigen Farben und starken Kontrasten. Danach erst entdeckt man viele andere Schichten, die intellektuell berühren. Sie ist eine Fährtenlegerin. Sie liebt das Handwerk, es bringt den Faktor Zeit mit hinein – die Arbeit der Hände an der Kunst, die die Arbeit des Kopfes erst möglich macht.

Zahlreiche internationale Ausstellungen und Arbeiten im öffentlichen Raum in Österreich sowie Auszeichnungen und Würdigungspreise.

Zum Titel der Ausstellung von Minna Antova:
> Little Infinities on the Way to Agora

Der ungarische Künstler Gergö BÁNKÚTI kam 2020 als erster „artist in residence“ des „Bilding“ nach Innsbruck. Er lebt und arbeitet seither hier.

Im selben Jahr gewann er den Derkó Award, den bedeutendsten ungarischen Staatspreis für Künstler unter 35.

"Anhand antiker Mythen und religiöser Geschichten drehen sich die meisten meiner Arbeiten um unsere Verbindung zum Erbe unserer Vorfahren.", so der junge Künstler. Sein Hauptinteresse liegt in der Erforschung persönlicher und kollektiver Erinnerungen sowie im Prozess des Verstehens von Symbolen. Während seiner anfänglichen künstlerischen Laufbahn legte er großen Wert auf Familienerinnerungen, Dorfleben und Volkskunst.

Seine jüngste Arbeit befasst sich jedoch mit dem Heiligen und dem Profanen, den alten Symbolen und seiner umfassenderen Beziehung zu ihnen.

Neben der Malerei hat den Künstler schon immer die Faszination für andere Medien begleitet, weshalb er diese Themen häufig durch Installationen, Videos, Grafiken und seit Neuestem auch durch Keramikkunst zum Ausdruck bringt. Darüber hinaus interessiert er sich auch für konzeptionelles Denken und textbasierte Kunst.

Studienaufenthalte an den Universitäten Budapest, Sofia und Granada

Einzelausstellungen in Ungarn, Spanien und Österreich

Website: https://www.gergobankuti.com/

Ein Blick in die farbenintensive und symbolträchtige Welt der beiden Forschenden lohnt sich!

 

 

Romulus und Remus, Gergö Bankuti
Gergö Bánkúti, Die drei Parzen 145 x 152 cm
Skizzenbuch_Begleiter,Begleiterin, Gergö Bankuti
Gergö Bánkúti, Adam und Eva (heart of glass) 240 x 232 cm
Minna Antova DENK-MAL SYNAGOGE, Wien - Foto Herbert Posch
Minna Antova Maria.v.Magdala-Kapelle, Graz (Foto Minna Antova)
Zwischen skylla und charybdis, Minna Antova
#das traurige Gemächt - Minna-Antova

Vernissage

Fotograf*innen: Anna Maria Achatz, Johannes Davies