Innrain 41
A-6020 Innsbruck
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Elfriede Gerber



Elfriede Gerber, geb. Madersbacher, von ihren  Freunden Fritzi genannt, prägte die Tiroler Kunstszene in ganz besonderem Maße. 1924 in Hall in Tirol geboren, studierte sie nach der Staatsgewerbeschule Innsbruck an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien bei Hilda Schmid-Jesser und besuchte, wie so viele andere Tiroler auch, den Abendakt bei Herbert Boeckl. Bald wechselte sie an die Modeschule Hetzendorf, wo sie 1951 ihren Abschluss machte.
1952 heiratete sie den Mathematiker Dr. Josef Gerber. In der Folge hatten die Familie und ihre drei Kinder Vorrang.
In dieser Zeit arbeitete sie freiberuflich für das grafische Atelier von Prof. Arthur Zelger.
Von 1969-1984 unterrichtete Elfriede Gerber am Musisch-Pädagogischen Realgymnasium in Innsbruck.
Im Ansitz Albersheim, Innrain 41, wo sie ein Atelier gefunden hatte, bildete sich 1980 dort um sie die
Gruppe Ynnsprugger Werkstatt. In dieser Vereinigung zeichneten und malten  talentierte Kunstinteressierte
unter der Anleitung von Elfriede Gerber und anderen namhaften Künstlern.
1995 rief Elfriede Gerber dort die Galerie Nothburga ins Leben.
2014 starb Elfriede Gerber kurz nach ihrem 90. Geburtstag.

Zeitlebens setzte sie sich für  Künstler ein, die sich im Kunstbetrieb nicht in der ersten Reihe etablieren konnten,
ebenso aber auch für junge aufstrebende Talente.
Durch ihre familiäre Bindung - ihre Mutter stammte aus Arco -
lagen ihr Südtirol und das Trentino besonders am Herzen.

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