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03.05. - 28.05. - Achatz, Meusburger-Schäfer und Zuidervelt - "orte, irgendwo" - Bilder, Objekte

Die Galerie Nothburga zeigt Arbeiten von

ANNA MARIA ACHATZ
MARIA MEUSBURGER-SCHÄFER
DANIELLE ZUIDERVELD

unter dem Titel

ORTE, IRGENDWO

Vernissage:                 Dienstag, 3. Mai 2005, 19 Uhr
Ausstellungsdauer:   4. – 28. Mai 2005 
                                       

ANNA
MARIA
ACHATZ

geb. in Klagenfurt

Studium der Pharmazie in Innsbruck

lebt und arbeitet in Innsbruck

seit 1995 Mitglied der Tiroler Künstlerschaft

zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen

2. Preis beim Wettbewerb der Tiroler Röhren- und Metallwerke: Feuer und Eisen

Gedanken und Empfindungen zum Engel-Zyklus samt Innenbildern in dessen Umfeld der Künstlerin Anna Maria Achatz

Zwischen zwei Seinsfeldern tauchen als Frau und Mann Engel auf – Zeichen, Wegweiser auch, Vermittler, Erheller, Boten der Freude, Seeleneinsprengungen, Lichtgestalten, die inneres Glück durchscheinen lassen.

Wohl tut das Hinschauen und Hören auf das, was sich regt in den Ölkreide-Bildern von Anna Maria Achatz – voll herrlicher Farbtöne in Rot, Grün und Blau: Im Himmel, im Raum, auf der Erde, im Sein tönt es durch, Musik aus inneren Orten, eine Fülle von Splittern verschiedener Größe und Botengänger dazwischen in klaren Konturen durchschreiten den Raum.

Auf der Rückseite von zwei Bildern von Anna Maria Achatz liest man „Annäherungen an Herzens-Grünrohlinge“ und „Wüstenhimmelsherzensbild“ –

Erlebnislandschaften besonderer Art. Es paaren sich Ernst und heiteres Spiel und auf tut sich der Blick in die Tiefe.

„Engel – gibt’s die?“ fragt der Dichter Peter Härtling in einer Sammlung von Engelgedichten. Es gibt sie in den Malwelten von Anna Maria Achatz. Ein Wegweiser zu diesen könnte ein Härtling Gedicht sein, betitelt mit „Gegend“:

„Weißt du

eine Gegend

für Engel?

Flüsse in der Luft,

Silbenstraßen und Wörterwege,

gespiegelte Städte,

Spaziergänger

ohne Halt

und atmende Ebenen,

in denen Liebende sich

versammeln,

Früchte

für das Gedächtnis

der Engel.“
(Karl Mussak)

maria meusburger-schäfer

geboren in 1966 innsbruck,

lebt und arbeitet seit 1999 in linz

kunstpädagogin/ -vermittlerin

verheiratet, zwei kinder

studium am mozarteum in salzburg

am chelsea college in london

und an der kunstuniversität linz

die galerie, ein ort der begegnung. wir treffen uns hier. und unsere arbeiten treffen sich. aus dem monolog unserer jeweilig individuellen künstlerischen auseinandersetzung an drei unterschiedlichen orten wird ein dialog.

meine arbeiten sind wie die täglichen fingerübungen einer musikerin: variationen einer form, die sich im spiel immer wieder verändert.

unspektakulär. leise. es sind die feinen nuancen, die sich im nebeneinander zeigen.

die formen scheinen sich auzudehnen. die kreisform tendiert von innen nach außen.

dort wo innen und außen sich berühren entsteht eine linie.

die gewichtung von innen und außen ist eine möglichst ausgeglichene. hier geht es um balance halten. konzentration, die sich immer wieder anders zeigt.

zeichnung, farbe und plastische teile dienen mir als übersetzungen von gelebten erfahrungen. in wiederholung und reihung als lineare ordnungsmuster bewegt sich etwas. verändert sich. langsam. so, wie sich das leben verändert, mehr oder wenige rhythmisch, linear in stunden, tagen und jahren.

Danielle Zuiderveld

1984    Studiumsabschluss an der Akademie für Bildung in den Bildenden Künsten Amsterdam – Zeichnen und Textiltechniken.

1989    Magistra Kunstgeschichte Universität Amsterdam

Arbeitet als Künstlerin und Lehrerin für bildende Künste und Kunstkritik in Amsterdam

Zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland

Neben den Aktivitäten im Bereich der freien Kunst beschäftigt sich Danielle Zuiderveld intensiv mit dem Thema „Kunst und Kommunikation“, einer angewandten Form von Kunst in den Sparten Illustration und Design.

Bereits zum zweiten Mal stellt Danielle Zuiderveld (Amsterdam/Niederlande) in Innsbruck aus.

Ihre Arbeiten basieren nach wie vor auf den Themen, die ihr seit vielen Jahren wichtig sind: der Beziehung zwischen Natur und Kultur einerseits und zwischen Geschichte und Gegenwart andererseits.

Geändert haben sich allerdings ihre Arbeitstechniken. Derzeit benutzt sie für ihre Werke die Technik der digitalen Bildverarbeitung von Objekten, die sie selber gemalt und fotografiert hat. Dadurch wird es möglich, die Textur des Materials auf eine völlig neue Weise zu benutzen. Besonders interessant ist für sie die Kombination aus Malerei und Fotografie.

PARK nimmt Bezug auf die Verwobenheit von Natur und Kultur; ein Park ist Natur in der Stadt, im Park sind Spuren der Stadt zu sehen.

Anlässlich des Themas PARK wurden Kollagen angefertigt, welche digital bearbeitet and dann auf Platten aus Aluminium abgedruckt wurden.

Bei KARPETTEN (Teppiche) ist die Beziehung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart das Thema, die Geschichte ist im Alltag anwesend. Dies wird im Zusammentreffen von historischen Teppichmotiven und bemalten Bildern von Tieren deutlich.

KARPETTEN sind Kollagen von Bildern der Gegenwart und der Vergangenheit mit Hilfe digitaler Bildbearbeitung.

KARPETTEN sind Drucke, welche sich hinter Plexiglas befinden. Dadurch wird umso mehr der Kontrast und das Zusammentreffen einer ganz modernen Technik und der Atmosphäre einer gut konservierten Reliquie Nachdruck verliehen.

 
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