Innrain 41
A-6020 Innsbruck
Tel. +43(0)512 563761
MI-FR 16 - 19 Uhr
SA 10 - 12.30 Uhr
 
 

18.05.- 12.06. - Katharina Schmidinger - Miroslav Mizera - Keramik und Fotografie
Die Galerie Nothburga freut sich, Sie zur Ausstellung einladen zu dürfen


KATHARINA  SCHMIDINGER       
MIROSLAV  MIZERA


Keramik und Fotografie

Vernissage: Dienstag, 18. Mai, 19 Uhr
Einführung: Dr. Elisabeth Larcher
                      Reinhard Kocznar
Kuratorin: Anna Maria Achatz
Ausstellungsdauer: 19.Mai - 12.Juni 2010,  MI-FR: 16-19 Uhr, SA: 10-12:30 Uhr

Finissage: Samstag, 12. Juni, 10-12:30  Die Künstler sind anwesend

KATHARINA  SCHMIDINGER,  Keramikkünstlerin

Ihre künstlerische Ausbildung erhielt Katharina Schmidinger an der Akademie der Bildenden Künste in Wien als Restauratorin. Erste Berufserfahrung konnte sie in Florenz, Assisi und Perugia sammeln. In den folgenden sieben Jahren als freie Mitarbeiterin des Museums Carolino Augusteum in Salzburg spezialisierte sie sich auf das Restaurieren von Tafelbildern und Holzskulpturen. Dabei wurde das Interesse an eigener kreativer Gestaltung geweckt, vor allem im Bereich der Plastik. Ton in den unterschiedlichsten  Farben und Konsistenzen eröffnete der jungen Künstlerin vielfältige Möglichkeiten figurativen Arbeitens.  Seit 1993 modelliert und experimentiert sie in ihrer Werkstätte in Innsbruck. Ihr Hauptinteresse gilt der Figur.  Neben der menschlichen Gestalt nehmen aber auch Tierplastiken und vegetabile Objekte einen breiten Raum in ihrem Werk ein. In der Ausstellung in der Galerie Nothburga zeigt die Künstlerin weitgehend abstrahierte, auf das Wesentliche reduzierte Figuren von hieratischer Strenge, die manchmal auch paarweise auftreten können und meist auf eindeutige Schauseiten hin ausgerichtet sind. Katharina Schmidinger verbindet ihre Keramiken häufig mit dem Werkstoff Eisen. Auf kreative Weise verarbeitet sie unterschiedlichste, meist verrostete Fundstücke.  Nicht selten bilden diese objets trouvés  eine Art Initialzündung für eine Plastik. Für die künstlerische Aussage einer Keramik  spielen neben der Form die Glasur und die Brandtechnik eine wesentliche Rolle.  Die meisten der hier gezeigten Figuren erhielten im Holzbrand ihre charakteristische Oberfläche, zum Teil wurden sie vor dem Brand mit einem Achatstein poliert.                                

                                                                                             Elisabeth Larcher


MIROSLAV  MIZERA , Fotokünstler

wohnt und arbeitet in Posen (Polen).

Zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen.Gehört zu „Stowarzyszenia Twórców Fotoklub Rzeczpospolitej Polskiej“ (Vereinigung der Künstler für Photographie).

In dieser Ausstellung zeigt Miroslaw Mizera Kunstfotografien unter dem Titel „Wunderschöne Helena“.

Es ist eine fotographische Erzählung über eine eben so benannte legendäre Lokomotive. Helena wurde 1936 entworfen, 1995 restauriert, dient sie immer noch als Transportmittel und als Inspirationsquelle.

Die Magie der Fotographie entsteht dort, wo der Photograph zum Entdecker wird, wenn er Dinge erkennt, die weder von Anderen bemerkt noch erkannt werden. Die Faszination, die von einer Maschine ausgeht, einem so schönen und lebendigen, dreidimensionalen Objekt, das den scharfen Verstand provoziert und das empfindliche Auge zu seiner Analyse reizt. Das Ganze wird in Teile oder Buchstaben zerlegt, aus denen man später wieder Sätze und ganze Erzählungen zusammenfügen kann.

Dieser Mühe, die dreidimensionale Form der Lokomotive in ein zweidimensionales Bild zu übersetzen, hat sich der Künstler Mirek Mizera gestellt.“                                                                            

                                                                                           Leszek Szurkowski


 



 

 

 

 


 

 


 

 

 




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