Innrain 41
A-6020 Innsbruck
Tel. +43(0)512 563761
MI-FR 16 - 19 Uhr
SA 11 - 13 Uhr
 
 

09.11. - 04.12. - Gerald K. Nitsche und Katarina Goldym - Objekte und Malerei
9.11.-4.12. Katharina Goldyn und Gerald K. Nitsche Bearbeiten Die Galerie Nothburga freut sich, Sie zur nächsten Ausstellung einladen zu dürfen

KATHARINA  GOLDYN
GERALD  K.  NITSCHE


Objekte  Malerei   Grafik

Vernissage: Dienstag, 9. November   19 Uhr
Kuratorin: Elisabeth Melkonyan

Gerald Kurdoglu  Nitsche liest zur Vernissage aus
2084 -  Aufzeichnungen aus 2001 Nacht
Protokoll der laufenden Ereignis
von Orge Georwell, EYE Literaturverlag 2010


Ausstellungsdauer: 10.11. - 4.12. 2010 
MI - FR: 16 - 19 Uhr, Sa: 10 - 12:30 Uhr



REISEABENTEUR
fahren … schauen … staunen … zeichnen … malen

Für beide Künstler spielt die Reise eine große Rolle in ihrer künstlerischen Ausdrucksweise. Sei es eine Reise ins Unbekannte, in fremde Welten, in ferne Länder, sei es eine Reise in das Vertraute, Alltägliche, in den Wald, in die eigene Erlebniswelt …

Jede Reise beginnt mit einem Aufbruch!

 

KATHARINA GOLDYN

 hat eine akademische Ausbildung als bildende Künstlerin in Polen abgeschlossen, ehe sie nach Deutschland kam, um dort sieben Jahre im niederbayerischen Wald zu leben und künstlerisch zu arbeiten.

Es mag diese Verbindung von schwerer körperlicher Arbeit und Leben im Extremen gewesen sein, die schließlich zum Ausgangspunkt ihres künstlerischen Schaffens wurde. In den Arbeiten von Katharina Goldyn sieht man deutlich, dass sie sich von der klassischen Kunst losgesagt und im Vegetativen eine neue Ordnung gefunden hat. In ihren Werken gibt es keine klassische Geometrie mehr. Die Zweige, die Stacheln, das Gestrüpp, die Kakteen, all das sind die Bausteine einer neuen Welt.

Letztendlich ist Goldyns Wald ein neuer Weltkörper. Dort hat sie ein neues Menschenbild geschaffen. Bei ihr gibt es keinen Baum der Erkenntnis, sondern nur den Wald an sich. Im utopischen Raum von Goldyn ist die Sexualität nicht mehr nur gesellschaftliche Polarität. Der Garten Eden ist bei ihr zu einer anderen Utopie geworden. Es ist ein wilder Ort voller Licht und Dunkelheit, wo Mann und Frau,  unkenntlich und untrennbar und doch zur Einheit verschmolzen, gemeinsam leben.


 

GERALD  K. NITSCHE

ist ein Künstler, der seit Jahren mit und im Anderen, dem Fremden beheimatet ist und über das begrenzte Oberland Tirols seinen Blick in die Ferne, nach Osten richtet, sich über Vorurteile, Rassenkonflikte und Normen hinweg setzt und mutig und couragiert bestehende Misstände aufdeckt und visualisiert.

„Kunst verleiht Flügel … müsste ich für die Galerie Nothburga ein Logo entwerfen, würde ich der Heiligen statt der schwebenden Sichel einen Pinsel geben. Kaum beginnt sich mein Stift, der Pinsel, die Feder auf dem Papier zu bewegen, fangen Ströme an in meinem Körper zu fließen und aufs Blatt:  Alles fließt, fliegt, dass ich mit dem Schauen kaum nachkomme.“ (Gerald Nitsche)
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