Innrain 41
A-6020 Innsbruck
Tel. +43(0)512 563761
MI-FR 16 - 19 Uhr
SA 11 - 13 Uhr
 
 

Galerie
 
Die Galerie Nothburga lädt ein zur Ausstellung
Brigitte Pfaffenberger - Isolde von Reusner
  
Grafik - Malerei - Objekte


VERNISSAGE:       DI   24. März 2015   19.00 Uhr
EINFÜHRUNG:       Mag. Margareta Langer
KURATIERUNG:    Anna Maria Achatz, Ina Luttinger

25.3. – 18.4.2015
MI – FR   16 – 19 Uhr     SA   11 – 13 Uhr
 
                             
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Brigitte Pfaffenberger, gebürtige Nürnbergerin, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Stuttgart. Sie hat an den Staatlichen Akademien für Bildende Kunst in Nürnberg und Stuttgart, an der Hochschule für Bildende Kunst Kassel und in den Radierwerkstätten in Paris bei J. Friedlaender und P. Franck studiert. Brigitte Pfaffenberger absolvierte ihr Studium im Fach Kunstwissenschaft an der Universität Stuttgart.
Die Künstlerin zeigt  vorwiegend großformatige Blätter, ein- oder mehrteilig einander zugeordnet. Alle sind ohne Rahmen an der Wand montiert. Seit ihrer Kindheit faszinieren Brigitte Pfaffenberger alte Zeichen, die sie am Anfang ihres Studiums in Zen-Meditation schreibt. Im Laufe vieler Arbeitsprozesse integrieren sich diese Zeichen in das jeweilige Material des Bildträgers, d.h. die jeweilige Materialität des Papieres wird selbst zum Zeichen. In den letzten Jahren entdeckt Brigitte Pfaffenberger eine spezielle Art von Papier, ein japanisches Faserpapier, dessen Botschaft sie erforscht und von der sie sich leiten lässt. Erwin Fiala schreibt: „Dieses Japanpapier, das durch stärkere Holzfasern durchzogen ist, entwickelt „gleichsam aus sich heraus“ eigene Gestaltungsmöglichkeiten.
Der entscheidende Aspekt in Brigitte Pfaffenbergers Arbeiten liegt darin, das „Material“ selbst zur Sprache kommen zu lassen – entweder indem sich aus den materiellen Gegebenheiten eigene Formen entwickeln oder indem scheinbar rein formale Entitäten wie die „Linie“ in eine notwendige Materialität überführt werden.

Isolde von Reusner wurde 1964 in der Nähe von Stuttgart geboren, lebt und arbeitet heute in Regensburg. Sie entspringt einem künstlerisch geprägten Haus, wobei der Vater vor allem die philosophische aber auch zeichnerische Seite vertrat, die Mutter ihr die Augen für die Natur, die Menschlichkeit und die Malerei öffnete. Zwei weitere prägende Gestalten wiesen ihr den Weg in der Kunst: Prof. Vlassis Caniaris und Prof. Harald Fuchs. Von ihnen lernte sie die strenge intellektuelle Herangehensweise, dabei die formale Auflösung, die Freiheit in der technischen Umsetzung und den durchaus emotionalen Rückbezug zur Realität.
Die Arbeiten, die hier präsentiert werden, sind aus diesem Spannungsfeld erwachsen, Denken und Empfinden und Freiheit in der Formensprache. Mit der radikalen Reduktion auf Linie und (modifiziertem) Kreis steht sie der kühlen Herangehensweise der Konstruktivisten nahe, geht aber einen entscheidenden Schritt weiter und setzt die Elemente in einen Kontext mit der irrationalen Natur. Sie spielt mit dem Zufall, der die Anordnung der Linien, oder die Ankerpunkte der roten Formen bestimmt, hält ihn aber mit konstruierten Räumen und realistischen Figuren in Schach.
Seit 2014 stellt sie die abstrahierten Grundelemente in einen Zusammenhang zum realen Menschen.  Eine Reihe von Tuschezeichnungen zeigt 'Hände', die diese Gebilde um- bzw. erfassen, formen präsentieren etc. In ihrer aktuellen Arbeit sind die roten Formen bereits ein Teil des Menschen, präsentieren sich als mit ihm verwachsen ('Golacta')







Die Galerie Nothburga im Ansitz Albersheim

Seit dem Jahr 1979 ist  der Ansitz Albersheim am Innrain ein Zentrum für Kunst und Kultur. In der  Nachfolge der„Galerie Ynnsprugger Werkstatt" unter Albert Rangger gründete die Künstlerin und Kunsterzieherin Professor Elfriede Gerber 1995  die Galerie Nothburga. Seit einigen Jahren wird diese durch ein Team von Künstlern und Kunstenthusiasten geführt. In dieser Zeit hat die Galerie nicht nur einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben in Innsbruck geleistet, sondern auch vielen Menschen einen Impuls für ihr  künstlerisches Schaffen und eine gute Starthilfe für ihre Künstlerlaufbahn gegeben.
Die  besondere Atmosphäre der schönen Räume in dem aus dem 16.Jahrhundert stammenden Ansitz bildet einen idealen Rahmen für die persönliche Begegnung zwischen Künstlern und Besuchern.
Das Anliegen der Galerie ist die Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden aus dem gesamten Alpenraum sowie die Begegnung und der Austausch auf internationaler Ebene. Durch gemeinsame Ausstellungen mit etablierten Künstlern unterstützt sie interessante, noch unbekannteTalente. Zu besonderen Jubiläen werden Tiroler Künstler geehrt, die das Kulturgeschehen des Landes in den letzten Jahrzehnten mit geprägt haben. Zur Erweiterung des Aus
stellungsprogramms werden immer wieder Kunstschaffende aus den Sparten Literatur und Musik zur Gestaltung eines Abends eingeladen.
Based in the Ansitz Albersheim, a beautiful aristocrat's residence which in its present form dates from the 16th century, the Galerie Nothburga has been an active centre for artistic enterprises for over 30 years. It was founded under the name of "Ynnsprucker Werkstatt" in 1979; in 1995 the artist and art teacher Elfriede Gerber took over and changed the name to "Galerie Nothburga".
The gallery nowadays plays an eminent role in Innsbruck's cultural life. It is run by a group of artists and financially supported by the Provincial Government, the City Council as well as by the society of "Friends of the Galerie Nothburga". It presents a wide range of artists, in order to:
- help young, yet unknown artists to start a career
- show the work of interesting outsiders
- show the work of artists still unknown in the region
- combine the works of succesful artists with those of newcomers
- organise retrospectives

The Ansitz Albersheim, completed in 1561, has essentially preserved its original character and was renovated in the 1970s. The gallery's main room still gives a feeling of the surroundings that a renaissance nobleman chose to live in. Its unique atmosphere stimulates personal encounters between artists and visitors.
In addition to the regular exhibitons, from time to time writers and musicians are invited to present their work.


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