Innrain 41
A-6020 Innsbruck
Tel. +43(0)512 563761
MI-FR 16 - 19 Uhr
SA 11 - 13 Uhr
 
 

Helene Kirchmair - Martina Schneider; 3. Mai - 28. Mai 2016
  
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Die Galerie Nothburga lädt ein zur Ausstellung


HELENE KIRCHMAIR   MARTINA SCHNEIDER       

Keramikobjekte      Papier und Fasern


Eröffnung: Gabriela Nepo-Stieldorf

Kuratorin: Sibylle Saßmann-Hörmann

Vernissage: Dienstag, 3. Mai 2016  19 Uhr

Ausstellungsdauer: 4. 05. - 28. 05. 2016

MI - FR: 16 - 19 Uhr   SA: 11 - 13 Uhr


HELENE KIRCHMAIR
Geboren 1981 Hall in Tirol

2014 Examen zur staatlich geprüften Keramikgestalterin in Höhr-Grenzhausen (D)
2014 Gaststudium am Institut für künstlerische Keramik und Glas, FH Koblenz (D)
2009 Bildungskarenz, Praktika bei Keramikern in Schottland
2003 Diplom zur Gesundheits- und Krankenschwester



Die zweifache Keramik-Preisträgerin präsentiert einen Auszug ihres künstlerischen Schaffens und bespielt die Räumlichkeiten der Galerie mit Mixed-Media-Arbeiten und keramischen Unikaten für den modernen Wohnraum.
Funktion steht für Helene Kirchmair nicht im Vordergrund. Thema und inhaltliche Auseinandersetzung ist oft die Wiederholung, deren Abbruch, sowie hartnäckiges, unerbittliches Streben nach Ersehntem wie Selbstverwirklichung (Soundbauch, Video). Einige ihrer Arbeiten resultieren aus einer Affinität, industriell gefertigte Produkte zu verwenden und zu verfremden. Sie nimmt Dingen ihre Funktion, durch die Orts- und Materialtransformation erhalten die Gegenstände eine andere Wertigkeit und werden in einen neuen Zusammenhang gerückt. Draht, Plastik, Acrylfarbe, Gips, Beton, wie auch Ready mades integriert sie mit Keramik, die jedoch stets vorherrschendes und bevorzugtes Material bleibt. Oft komplettieren Zeichnungen, Fotografien oder Radierungen die keramischen Objekte.

Auszeichnungen: 
 Biennale Internationale de Vallauris 2016 (F) Förderpreis für Künstler unter 35
  (Preisverleihung und Ausstellungsbeginn ist am 2. Juli. 2016. Dauer bis 31.10.)
Premio Faenza 2015 ex aequo, Förderpreis für Künstler unter 40 Jahren

 

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Ausstellungen:
2016    Biennale Internationale de Vallauris (F)
2016    Westerwald, Gruppenausstellung, Museum Bliesmühle, Saargemünd (F)
2015    59° Premio di Faenza 2015, Museo Internazionale delle Ceramiche in Faenza (I)
2014    Keramik Europas 2014, Keramikmuseum Westerwald, Höhr-Grenzhausen (D)
2013    Naspapreis 2013, Keramikmuseum Westerwald, Höhr-Grenzhausen (D)


MARTINA SCHNEIDER
Geboren 1966 in Oberösterreich, lebt und arbeitet in Leonding
Studium an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz, Meisterklasse Textil.
Diplomarbeit 2001 / Papierarbeit „Time Is On My Side“,

Studienaufenthalt: Malo / Italien
Workshops:Seit 1997 Leitung von Workshops in Österreich ( u.a. bei Textile Kultur Haslach, Bildungshaus Stift Schlierbach, …)

Fasern in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen sind Ausgangspunkt der künstlerisch-bildnerischen Auseinandersetzung von Martina Schneider. Ihr Interesse gilt den Fasern, die sich in ihrer Beschaffenheit durch Länge, Stärke, Feinheit und Elastizität unterscheiden.  Wie kann sich eine Faser verdrehen? Was entsteht daraus: ein Garn, ein Zwirn, ein Gewebe? Wie lösen sich Fasern in Wasser auf?
"In meinen Gestaltungsprozessen tauchen für mich als Inhalt Themen unseres Daseins auf. Der Dialog mit dem Material ist ein wesentlicher Antrieb für mein Schaffen. Großformatige Arbeiten, als Spiegelbild der Seele, erinnern an das Werden und Vergehen unseres Seins. Das Experiment steht im Vordergrund und lässt eine künstlerische Vielfalt entstehen. Neben großen Papierbahnen, ist es derzeit die Form der Säule, die mich inspiriert. Fasern wie Stroh, Sisal, Abaka Manilahanf, Kozo, Hanf und auch industriegefertigte Papiere werden von Hand geschöpft, geformt oder auch mit der Nähmaschine bestickt." (Mag. Martina Schneider)
Viele unterschiedliche Techniken wurden über Jahre erarbeitet, wobei Farbe und zeichnerische Elemente immer eine Rolle spielen.
Schneiders Stoffbahnen, die sie unter dem Titel "Wasserwelten" in der Galerie Nothburga zeigt, sind so fein, dass sie sich schon bei leichtem Windzug zart bewegen. In ihrer weichen Struktur verändert die Installation den Blick auf das Dahinter, je nach Position. In ihren "Sprachrohren" (gelb-weiße Röhren) beschäftigt sie sich mit dem Thema Kommunikation. Geschichten aus ihrer Kindheit erzählt die Künstlerin in ihrer "Spielwiese", die als Metapher zu verstehen ist.

 

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Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen:
diverse Einzel- und Gruppenausstellungen in Österreich, Deutschland und Schweiz
Preise:
Kunstförderungsstipendium der Stadt Linz 2001
diverse öffentliche und private Ankäufe


Vernissage:
Fotos: Manfred Kogler

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Sibylle Saßmann-Hörmann, Martina Schneider, Gabriela Nepo-Stieldorf, Helene Kirchmair



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